Die Wasserstandskarte
Pegel- und Wasserstandsinfos, Kontextfenster und Gezeitenphasen in der Karte verstehen.
Pegel- und Wasserstandsinfos, Kontextfenster und Gezeitenphasen in der Karte verstehen.

Für die Karte gibt`s Daylight/Night mode - einstellbar im Menü links oben. Hier ist Daylight ausgewählt. Mehr Infos dazu ganz unten. Hier wäre an allen Pegeln gerade Ebbe, also ablaufend Wasser.
Zum Verschieben die linke Maustaste gedrückt halten und in die gewünschte Richtung bewegen. Zoomen mit dem Mausrad oder den Tastenkürzeln (Strg + + / −). Vertikale Perspektive und Blickrichtung ändern Sie per Rechtsklick-Ziehen, Strg + Pfeiltasten oder Strg + Linksklick halten und bewegen.

Im Animationsmodus - Play Symbol im Menü links oben in der Karte - werden die Säulen übrigens etwas größer skaliert dargestellt.
Im Zentrum der Ansicht liegt eine dynamische geografische Übersicht mit Stationsmarkern in unterschiedlichen Farben und Größen. Die Säulenhöhe entspricht dem gemessenen Wasserstand.

Hier kann man sich relativ schnell einen Überblick verschaffen.
Bei Mauszeiger Kontakt mit einer Station öffnet sich ein Kontextfenster. Rechts vom Stationsnamen stehen Uhrzeit sowie zwei Statusanzeigen. Ein grüner Punkt heißt: der letzte Zeitstempel ist aktuell. Ein roter Punkt weist auf ältere Daten hin. Ein grünes Dreieck zeigt Kontinuität in der Messreihe, rot bedeutet Lücken.
Der Gezeitenstatus (farbiges Kästchen darunter) zeigt Ebbe, Flut oder Stauwasser gemäß der Farblogik der Säulen. In der nächsten Zeile steht der Wasserstand als LAT Wert sowie im nationalen System. LAT (Lowest Astronomical Tide) ist das zentrale, einheitliche Höhensystem für die internationale Seeschifffahrt. Das MThw (Mittleres Tidehochwasser) stellt einen (hier) zehnjährigen Mittelwert dar und erscheint als rote Punktlinie im Diagramm. LAT, MThw und weitere charakteristische Werte gelten jeweils am Ort der Pegelstation und sind im Kontext mit maßgeblichen Höhensystemen zu verstehen. Im Tidegebiet gibt es eigene Werte für Hoch- und Niedrigwasser. Weitere Angaben erscheinen beim Klick auf die Pegelstation in der Karte.
Die blaue Linie zeigt gemessene Wasserstände. Folgt im Anschluss eine graue Linie, handelt es sich um Prognosedaten für die nächsten 24 Stunden. Stationen mit Prognosedaten sind in der Karte visuell als rechteckige Säulen erkennbar.
Abkürzungen wie LAT, MThw und NHN sind im Glossar erklärt.

Diesen Hover-Text ersetzen. Z. B. Länder, Stationen und die Loop-Steuerung.
Parameter: Dies ist derzeit auf den Wasserstand beschränkt; weitere Parameter sollen folgen. Hier kann man aber per Klick in das Parameter Auswahlfeld einstellen, ob die Wasserstandswerte auf LAT oder dem jeweiligen nationalen System referenziert dargestellt werden. Countries: Das Länder-Dropdown fokussiert die Karte entsprechend. Display mode: Dies schaltet entweder den dark mode (Nachtmodus) oder daylight ein. Die Auswahl EMODnet stellt im dark mode die Topographie des Meeresgrundes dar. Die Loop-Funktion startet eine Schleife über ausgewählte Stationen — so lassen sich Wasserstandsdynamiken als 24-Stunden-Animation nachvollziehen. Mit allen Stationen werden Wechselwirkungen der Nordsee mit dem Ärmelkanal und dem Atlantik sichtbar.
Was Sie letztlich sehen, ist eine Brücke: Rohmessungen, umgewandelt in praktische Lageübersicht. Ob Strandbesuch oder Gezeitenroute — das Ziel bleibt dasselbe: schnelleres Verständnis und bessere Entscheidungen.